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Juni 2018

Wie war das nochmal? Golfen in der Schwangerschaft?
Kein Problem....


Ich bin ehrlich- wenn man gerade erst anfängt, einen Blog mit einem bestimmtem Thema aufzubauen hat man endlos viele Ideen, über welches Thema man denn zuerst schreiben würde- scheinbar! :-) Ideen ja, aber reicht das auch um etwas mehr Text auf die Beine zu stellen?

Ich habe mich also entschlossen mit der Golf Family-Planung anzufangen...

Er stellt sich doch als erstes die Frage, darf man das noch? Wenn ja, wie lange sollte man und kann man das denn machen?

Erwartet man das erste Kind, ist man anfangs sowieso ÜBERVORSICHTIG. Man hört ja doch die ein oder andere schlimme Geschichte- gerade in den ersten drei Monaten kann viel passieren. Man fängt also an zu googlen, was darf ich essen, welche Bewegungen sind zu meiden, ect….. und natürlich sucht man als Golferin auch nach „Golfen in der Schwangerschaft“.

Ich habe letztes Jahr während meiner Schwangerschaft nicht allzu viele Informationen im Netz gefunden, vielleicht ergeht/erging es euch ja anders. Dann freue ich mich sehr über persönliche Nachrichten oder Kommentare.

Auch mit Kugel kann man die Bälle fliegen lassen...

Natürlich verläuft jede Schwangerschaft anders- der einen ist ab Woche 5 schlecht, die andere kann essen was sie will ohne irgendwelche Geschmacksverirrungen. Bei manchen macht der Kreislauf irgendwann die Biege, die kann nach wie vor 2-3-mal die Woche ins Fitnessstudio.

Ich habe was meine Bewegungen und meine sportlichen Aktivitäten angeht nichts anders gemacht- bis auf den Verzicht auf Volleyball.

Am Anfang meiner Schwangerschaft war der ein oder andere Hügel auf unserem Heimplatz Grevenmühle schon eine Herausforderung. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann ab aufs Grün zum Putten.

Je größer der Bauch wurde, desto besser wurde auch wieder meine Kondition. Und ihr glaubt es nicht- mein gesamtes Spiel hat sich irgendwie verbessert. Ich kann euch jetzt nicht sagen woran es genau liegt, aber ich glaube, dass sich der Schwerpunkt des Körpers verändert. Man gibt auf sich acht- man ist achtsamer und das spiegelt sich meiner Meinung nach auch im Spiel wieder. Meine Drives waren auf jeden Fall präziser, was mir das eine oder andere Pünktchen mehr einbrachte :-) Naja- DIE Punkte habe ich dann später gebraucht, denn als die Kugel noch runder wurde, wurde das Putten proportional schwieriger -man stelle sich vor man hat einen Medizinball um den Hals hängen und versucht dann den winzigen Ball zu treffen!? Nein, Spaß bei Seite, der Bauch hat mich in keinster Weise gestört- die Spannung in der Körpermitte und den Seiten wurde zwar größer, aber man merkt einfach, wie weit man dann in die Aufdrehung gehen kann- hier rate ich auch jedem auf sein Bauchgefühl zu hören.


Auch mit Kugel kann man die Bälle fliegen lassen...

Ich möchte hier auch jetzt gar nicht so viel über schwangerschaftsbedingte Probleme schreiben, aber leider musste ich die letzten drei Monate (ja ich meine wirklich die Monate 7- 9 ½ ) auf ein Card ausweichen. Bei allen Bewegungen des Golfens hatte ich keine Probleme- nur das zu Fuß gehen bereitete mir auf Grund einer Symphysenlockerung (Oh mein Gott, was ist das?! ) starke Schmerzen. Eine große Hilfe war mir der Beckengurt Lombamum von Thuasne. Er stützt den Rücken und hebt den Babybauch an, so dass nicht das gesamte Gewicht auf dem Becken sitzt. Aber so what- selbst unseren Golfurlaub an der Ostsee haben wir 2 ½ so durchgezogen. :-) Und es war wirklich wunderschön.

Ich habe das Golfen in der Schwangerschaft auf jeden Fall sehr genossen. Auch für meine Flightpartner(innen) schien das kein so ungewohnter oder unangenehmer Anblick gewesen zu sein. Auch in Turnieren waren meine Kugel und ich stets willkommen.



​Mein Fazit:

Golfen bietet sich meines Erachtens als ideale Sportart während der Schwangerschaft an (wenn ihr natürlich auch nicht schwanger schon gespielt habt). Ihr habt eine gleichmäßige, fließende Bewegung, welche auch das Kind liebt und ihr seid an der frischen Luft. Man bewegt sich in einem idealen Tempo und legt nebenbei auch noch je nach Platz 5-8 km zurück.

Wer vor der Schwangerschaft sportlich aktiv war, sollte es auf jeden Fall beibehalten. Es ist doch ein Hobby, ein Ausgleich und trägt in jedem Fall zu unserem Wohlbefinden bei. Denn geht es der Mami in spe gut- geht es dem Baby auch gut. Und DARAUF kommt es an.

​Hat dir dieser Blog-Artikel gefalllen? Hast du Anregungen? Ich freue mich über deine Meinung. 

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